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2017

Lineup 2017

  • DEMON HUNTER (USA)
  • NORMAL IST ANDERS (Deutschland)
  • PROJECT 86 (Kanada)
  • DECYFER DOWN (USA)
  • GOOD WEATHER FORECAST (Deutschland)
  • SCARLETT WHITE (USA)
  • AUDILE (Schweden)
  • MASON FINLEY(USA/Deutschland)
  • CLAAS P. JAMBOR (Deutschland/USA)

Artikel Siegener Zeitung

9. „Loud-And-Proud“-Festival restlos ausverkauft Daaden. Demon Hunter aus den USA rockten brachial und brachten das Publikum in Daaden ganz aus dem Häuschen. Insgesamt gastierten acht Bands beim christlichen „Loud-And-Proud“-Festival. rai – Die Ansage von Sänger Chris Schönnenberg war klar und ließ gleich zu Beginn des Auftritts keinen Zweifel daran aufkommen, weshalb die Band Normal ist Anders im Daadener Bürgerhaus auf der Rampe stand: „Um mit euch zu feiern und Gott groß zu machen.“ Danach schonte er nicht die Stimmbänder und nahm sich mit seinen Musikerkollegen den Song „Wir erobern eure Stadt“ vor – und die Besucher reckten die Hände in die Luft und erwiesen sich als ebenso textsicheres wie euphorisch mitgehendes Publikum beim „Loud-And-Proud“-Festival. Und die neunte Auflage von „Loud And Proud“ (LAP) verband nicht nur, wie ihre Vorgänger, auf der einen Seite den Sound der bisweilen härteren Gangart und auf der anderen die Botschaft von Glaube und christlichen Werten, sondern war erstmals ausverkauft, berichtete ein freudestrahlender Fabian Strunk – und: „Wir hätten locker 500 Karten mehr verkaufen können.“ Strunk ist Vorsitzender des Vereins CVJM-LAP und war schon einer der Hauptorganisatoren, als der CVJM-Kreisverband Westerwald das LAP-Festival in Daaden veranstaltete. Dass die Bude diesmal restlos voll war, dürfte einen nicht unerheblichen Grund in einer US-amerikanischen Combo gehabt haben, wie der für die Buchungen der US-Bands zuständige Hardy Stegen erläuterte. Als Headliner konnte man die Band Demon Hunter verpflichten. Diese sei in der christlichen Musikszene hoch angesagt, sagte Stegen, der die Formation zu den weltweiten Top Five des Genres zählt. Am Tag, als veröffentlicht wurde, dass Demon Hunter aus Übersee nach Daaden kommen und gleich wieder zurückfliegen – also den einzigen Gig in Europa geben würden –, habe man Ticket-Anfragen aus Polen, den Niederlanden und Frankreich erhalten. Er schätzte, dass 50 Prozent der Besucher aufgrund des Headliners gekommen seien. Was die Metalcore-Band ausmache, beschrieb er damit, dass man bei dieser härteren Musik nicht immer erwarte, dass christliche Texte gesungen werden. Nach seinem Bekunden ist die Combo in den USA eine größere Nummer und spielt dort auf großen Festivals. Wie dem auch sei: In Daaden traf die Band auf ein Publikum, das aus dem Häuschen war. Der ganze Saal ging mit, und nicht nur auf der Bühne war Headbangen angesagt. Brachial hatten die „Metaller“ schon den Saal gerockt, als klar wurde, was der Sänger mit seiner Ankündigung „A Little Faster“ für den nächsten Song meinte. Acht Bands hatte das LAP-Festival diesmal auf die Bühne im Bürgerhaus geholt, aus Finnland zum Beispiel Audile. Der Opener servierte Techno- Electro. Diese Schiene bediente später auch Good Weather Forecast aus Deutschland, nun bereits zum fünften Mal mit von der Partie. Auch diesmal hatten die Organisatoren ein vielfältiges Spektrum an musikalischen Stilen zusammengestellt. Mit gutem Hardrock sei Decyfer Down gitarrenlastig dahergekommen, hieß es. Ebenfalls aus den USA kommen Scarlet White und Project 86. Letztere sei mit als Totenköpfe geschminkten Gesichtern aufgetreten, berichtete Stegen und erläuterte dies vor dem „christlichen Hintergrund, dass wir den Tod überwunden haben“. Zwei Musiker des Country-Projekts Mason Finley aus dem Schwarzwald dürften früheren LAP-Besuchern noch bekannt sein, als man mit Sacrety fünfmal in Folge in Daaden auftrat. Auf der Talkbühne in einem Ladengeschäft gegenüber des Bürgerhauses war Claas P. Jambor mit Gesang und Gitarre zu hören, während in der Halle Normal ist Anders spielte. Die Band aus Halver bei Lüdenscheid war zum dritten Mal in Folge beim LAP am Start – und nun bereits als Co-Headliner, berichtete Gitarrist Fred Schönnenberg, der Bruder des Sängers. Das LAP-Festival sei unglaublich leidenschaftlich, ehrenamtlich organisiert und eines der wenigen Festivals, die stetig wüchsen, sagte Fred Schönnenberg. „Wir machen Musik über unser Christsein“, sagte der Gitarrist, und auch Christen seien verliebt und hätten Liebeskummer, hätten Stress im Job. Es würden Texte über „unser Leben geschrieben, in dem Gott eine große Rolle“ spiele.

Artikel Rhein Zeitung

Loud and Proud: Jetzt kennt Europa Daaden 23.10.2017, 09:31 Uhr Zum neunten Loud-and-Proud-Festival kamen am Samstag 900 Besucher aus ganz Europa nach Daaden; ein Fan der Band Demon Hunter kam sogar extra aus Südafrika. Für die Besucher wurden deshalb, neben ausreichender Verpflegung, 120 Übernachtungsplätze in der Turnhalle angeboten. Im Bürgerhaus spielten wieder international erfolgreiche Bands aus der christlichen Szene. Die Band Audile aus Finnland betrat als Erstes die Bühne und heizte mit futuristischen Spezialeffekten und viel Frauenpower ordentlich ein. Als Headliner begeisterte die erfolgreiche christliche Metalcore-Band Demon Hunter aus den USA. Mit Project 86, Scarlet White und Decyfer Down standen drei weitere Bands aus den USA mit unterschiedlichen Musikstilen auf der Bühne. Aus Deutschland waren Mason Finley, Normal ist anders und Good Weather Forecast mit dabei. Das Abschlusskonzert gab Claas P. Jambor auf der Talkbühne. Die Talkbühne, die in leer stehenden Geschäftsräumen im Schützenhof eingerichtet war, diente dazu, dass sich Künstler und Publikum näherkommen konnten. Dort wurden Interviews geführt und Autogramme verteilt. Die Mitarbeiter des CVJM standen ebenso für persönliche Gespräche bereit und stellten ihre Arbeit vor. Loud and Proud ist ein Verein des CVJM Westbunds und der Veranstalter des Festivals. 70 Mitglieder jeden Alters geben sich jedes Jahr große Mühe, bei einem Festival ihre Begeisterung für Musik und den christlichen Glauben zu teilen. Für gewöhnlich veranstalten sie sogenannte Feierabendkonzerte. Bei der Auswahl der Bands legt der Verein Wert auf eine Vorbildfunktion in Lebensführung und Charakterbildung. Die Bands sollen keine abgehobenen Künstler sein, sondern die Nähe ihres Publikums suchen. Denn der Schwerpunkt des Loud-and-Proud-Festivals liegt nach wie vor bei Spaß an der Musik und christlichen Werten. „Es ist unglaublich. Vor neun Jahren waren es 160 Besucher und nun sind es 900 – jetzt kennt Europa Daaden“, scherzt Daniel Knöß, einer der Verantwortlichen. „Dieser Erfolg liegt vor allem am Engagement der Mitglieder. So viele Menschen auf ein christliches Festival in Deutschland aufmerksam zu machen ist schwer, da muss man kreativ werden.“ Für das zehnjährige Bestehen im kommenden Jahr kann man sicherlich mit noch mehr Musikfans rechnen. mue Copyright © Rhein-Zeitung. Texte und Fotos von Rhein-Zeitung.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung, siehe Impressum.

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Rudi Töws – rtphotography

CVJM Loud and Proud